Satzung

 

Ver­ein “Kul­tur­kir­che Hei­lig Kreuz e.V.”

§ 1 Name, Sitz
Der Ver­ein führt den Namen „Kul­tur­kir­che Hei­lig Kreuz“. Er soll in das Ver­eins­re­gis­ter ein­ge­tra­gen wer­den; nach der Ein­tra­gung lau­tet der Name „Kul­tur­kir­che Hei­lig Kreuz e. V.“. Der Ver­ein hat sei­nen Sitz in Bot­trop.

§ 2 Zweck, Gemein­nüt­zig­keit
(1) Der Ver­ein mit Sitz in Bot­trop ver­folgt aus­schließ­lich und unmit­tel­bar gemein­nüt­zi­ge Zwe­cke im Sin­ne des Abschnitts „Steu­er­be­güns­tig­te Zwe­cke“ der Abga­be­ord­nung.

(2) Zweck des Ver­eins ist die För­de­rung des Denk­mal­schut­zes und der Denk­mal­pfle­ge, ins­be­son­de­re die Erhal­tung und Siche­rung des Kir­chen­baus „Hei­lig Kreuz“, der dort befind­li­chen Breil-Kir­chen­or­gel und sons­ti­ger Kunst­ge­gen­stän­de.

(3) Der Sat­zungs­zweck wird ver­wirk­licht ins­be­son­de­re durch finan­zi­el­le Hil­fe, aber auch in Form von Sach­spen­den.

(4) Der Ver­ein ist selbst­los tätig; er ver­folgt nicht in ers­ter Linie eigen­wirt­schaft­li­che Zwe­cke.

(5) Mit­tel des Ver­eins dür­fen nur für die sat­zungs­mä­ßi­gen Zwe­cke ver­wen­det wer­den. Mit­glie­der erhal­ten kei­ne Zuwen­dung aus Mit­teln des Ver­eins.

(6) Es darf kei­ne Per­son durch Aus­ga­ben, die dem Zweck des Ver­eins fremd sind, oder durch Unver­hält­nis­mä­ßig­keit hohe Ver­gü­tung begüns­tigt wer­den.

(7) Bei Auf­lö­sung oder Auf­he­bung des Ver­eins oder Weg­fall steu­er­be­güns­tig­ter Zwe­cke fällt das Ver­mö­gen des Ver­eins an die Katho­li­sche Kir­chen­ge­mein­de Props­tei St. Cyria­kus Bot­trop, die es unmit­tel­bar und aus­schließ­lich für gemein­nüt­zi­ge Zwe­cke zu ver­wen­den hat.

§ 3 Ein­tritt von Mit­glie­dern
Mit­glied des Ver­eins kann wer­den, wer das 18. Lebens­jahr voll­endet hat. Über die Auf­nah­me ent­schei­det nach Antrag der Vor­stand.

§ 4 Aus­tritt von Mit­glie­dern
Ein Mit­glied kann jeder­zeit durch schrift­li­che Erklä­rung gegen­über einem Mit­glied des Vor­stands aus dem Ver­ein aus­tre­ten.

§ 5 Aus­schluss von Mit­glie­dern
Ein Mit­glied kann aus dem Ver­ein aus­ge­schlos­sen wer­den, wenn es schuld­haft in gro­ber Wei­se die Inter­es­sen des Ver­eins ver­letzt. Über den Aus­schluss beschließt die Mit­glie­der­ver­samm­lung, wobei die Mehr­heit von drei Vier­teln der abge­ge­be­nen Stim­men erfor­der­lich ist.

§ 6 Mit­glieds­bei­trag
Der Mit­glieds­bei­trag wird von der Mit­glie­der­ver­samm­lung fest­ge­setzt.

§ 7 Vor­stand
Der Vor­stand besteht aus dem Vor­sit­zen­den, dem stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den, dem Kas­sie­rer, dem Schrift­füh­rer und einer unbe­stimm­ten Anzahl von Bei­sit­zern. Der Vor­stand wird von der Mit­glie­der­ver­samm­lung für die Dau­er von zwei Jah­ren gewählt; er bleibt jedoch auch nach Ablauf sei­ner Amts­zeit bis zur Neu­wahl im Amt. Jedes Mit­glied des Vor­stands ist ein­zeln zur Ver­tre­tung des Ver­eins berech­tigt.

§ 8 Mit­glie­der­ver­samm­lun­gen
Die ordent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung fin­det ein­mal jähr­lich statt. Außer­or­dent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lun­gen fin­den statt, wenn dies im Inter­es­se des Ver­eins erfor­der­lich ist oder wenn die Ein­be­ru­fung einer der­ar­ti­gen Ver­samm­lung von einem Fünf­tel der Mit­glie­der schrift­lich vom Vor­stand unter Anga­be des Zwecks und der Grün­de ver­langt wird.

§ 9 Ein­be­ru­fung von Mit­glie­der­ver­samm­lun­gen
Mit­glie­der­ver­samm­lun­gen wer­den vom Vor­sit­zen­den, bei Ver­hin­de­rung vom stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den durch ein­fa­chen Brief ein­be­ru­fen. Dabei ist die vom Vor­stand fest­ge­leg­te Tages­ord­nung mit­zu­tei­len. Die Ein­be­ru­fungs­frist beträgt zwei Wochen. Zur Frist­wah­rung genügt die recht­zei­ti­ge Auf­ga­be der Ein­la­dung bei der Post unter der letz­ten dem Ver­ein bekann­ten Mit­glieds­adres­se.

§ 10 Ablauf von Mit­glieds­ver­samm­lun­gen
Die Mit­glie­der­ver­samm­lung wird vom Vor­sit­zen­den, bei des­sen Ver­hin­de­rung vom stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den gelei­tet; ist auch die­ser ver­hin­dert, wählt die Mit­glie­der­ver­samm­lung einen Ver­samm­lungs­lei­ter. Der Ver­samm­lungs­lei­ter bestimmt den Pro­to­koll­füh­rer.

Durch Beschluss der Mit­glie­der­ver­samm­lung kann die vom Vor­stand fest­ge­leg­te Tages­ord­nung geän­dert und ergänzt wer­den. Über die Annah­me von Beschluss­an­trä­gen ent­schei­det die Mit­glie­der­ver­samm­lung mit Mehr­heit der abge­ge­be­nen gül­ti­gen Stim­men; Stimm­ent­hal­tun­gen gel­ten als ungül­ti­ge Stim­men. Zum Aus­schluss von Mit­glie­dern und zu Sat­zungs­än­de­run­gen ist eine Mehr­heit von drei Vier­teln, zu Ände­run­gen des Ver­eins­zwecks und zur Auf­lö­sung des Ver­eins eine sol­che von neun Zehn­teln der abge­ge­be­nen gül­ti­gen Stim­men erfor­der­lich.

Abstim­mun­gen erfol­gen grund­sätz­lich durch Hand­auf­he­ben; wenn ein Drit­tel der erschie­ne­nen Mit­glie­der dies ver­langt, muss schrift­lich abge­stimmt wer­den.

§ 11 Pro­to­kol­lie­rung von Beschlüs­sen
Beschlüs­se sind unter Anga­be des Ortes und der Zeit der Ver­samm­lung sowie des Abstim­mungs­er­geb­nis­ses vom Pro­to­koll­füh­rer (§10) in einer Nie­der­schrift fest­zu­hal­ten; die Nie­der­schrift ist vom Ver­samm­lungs­lei­ter und vom Pro­to­koll­füh­rer zu unter­schrei­ben.

Bot­trop, den 25.09.2013

Ergän­zung der Sat­zung:
Die Mit­glie­der­ver­samm­lung vom 26.04.2016 hat die Ände­rung der Sat­zung in § 2 (Zweck, Gemein­nüt­zig­keit) beschlos­sen.
Die För­de­rung von Kunst und Kul­tur, ins­be­son­de­re die Durch­füh­rung von Ver­an­stal­tun­gen
im Bereich Orgel­kon­zer­te, Chor- und Orches­ter­vor­füh­run­gen und kul­tur­för­dern­de Aus-
stel­lun­gen in den Kir­chen­räu­men der Hei­lig Kreuz Kir­che. Den ört­lich ansäs­si­gen Künst­lern
soll ein Forum gebo­ten wer­den, ihre Arbei­ten der Öffent­lich­keit zugäng­lich zu machen.
Tag der Ein­tra­gung: 21.06.2016 Amts­ge­richt Gel­sen­kir­chen im Ver­eins­re­gis­ter 2035